Elke KIM
Gedanken kann man nur an andere transponieren wenn Sie erzählt werden. Diese Überzeugung verleiht mir den Rahmen, die Narrativität als Werkzeug in meiner Kunst einzusetzen, um somit den Dialog mit meinen Publikum zu entwickeln.
Das Bestreben selbst konstruierter Grenzen abzubauen ist mein Interessenbereich, welches sich nicht nur in der Realität manifestiert sondern eben auch in der Entwicklung meiner Kunstsprache.
Man Überzeugt nur die bereits Überzeugten und trotzdem gibt es in meiner Kunst immer wieder das Bestreben durch eine fast nicht sichtbare visuelle Irritation Menschen in eine Bewegung zu bringen die sie nicht erwartet haben.
Meine Entscheidung in der Kunst ist es, diesen sublimativen Weg darstellen zu können.
Meine Erzählungen täuschen Natur und soziale Landschaften vor, die auf den ersten Blick trivial erscheinen. Die aus meinen Bilder strahlende Wohnzimmerwärme erfüllt die Aufgabe die Hürde der Befremdlichkeit zu überbrücken.
Die Bilder laden ein, zu einer Reflexion in einem bequemen Sessel, aus dem sich unerwarteter weise eine mehrschichtige Definition zum Begriff "Sehnsucht" sich herrauskristalisiert. Ob statisch oder dynamisch, sie ist in dem Leben aller Menschen immer vorhanden und strahlt süsse oder saure Energie.
Meine Kunst widme ich der Kraft die in Ihr steckt.