Rahel ZWEIG
Gleichzeitigkeiten eines Augenblicks
Malerei, Oel auf Holz
Aus dem Surrealismus beziehe ich die Inspiration und meinen Ausdruck. Insbesondere fasziniert mich Antonin Artaud.
Möglichst das Denken weglassen um das Unterbewusstsein hervorkommen zu lassen. So sind die Namen der Bilder entstanden. Fast alle Bilder bestehen aus 2 Szenen aus verschiedenen Ländern. Mit den Buchstaben dieser Länder habe ich die Namen neu kreiert, z.B. Lotal: Slowenien – Italien.
Die Welt heute ist klein geworden und die Distanzen zwischen den Ländern auch. Dabei hat sich das Zeitgefühl verkürzt, in dem wir von einem zum anderen Ort uns bewegen. Und immer ist das Flugzeug schneller zu Hause als unsere Gefühle und die inneren Bilder.
Diese Eindrücke aus zwei verschiedenen Orten habe ich zu einer Zeiteinheit in ein Bild gebannt. Der Augenblick des Erlebens, das Hier und Jetzt und die totale Vergänglichkeit dieses Moments drücke ich durch die Wischtechnik aus.
Zeit und Geschwindigkeit.
Durch die Tropftechnik durchbreche ich diese Zeit und teile sie im Bild in ein Vorher und Nachher.
„In welchem Teil der Welt befinde ich mich eigentlich, während ich doch gleichzeitig hier bin?“
Bilder
Isolde
Photoperformance - 2009
Isolde
Photoperformance - 2009
Candomble
Öl auf Holz 80 x 80 cm - 2008
Liebertat
Öl auf Holz 60 x 70 cm - 2007
Tunesien
Öl auf Holz 40 x 45 cm - 2008
Han
Öl auf Holz - 2008
Jessaii
Öl auf Holz - 2008
Welden
Öl auf Holz - 2009
Ausstellungen
23. Nov. - 04. Dez. 2007 im Basement
28. Nov. - 13. Dez. 2009 im Kabinett