Unterstützungsforum für J. CARLOS PINTO
Ein Projekt von G.M. ANDERS
Begonnen am 06. November 2008
Der Maya-Künstler J. CARLOS PINTO lebt mit Frau und Kind seit Jahren illegal im New Yorker Stadtteil Brooklyn und ist hierzulande völlig unbekannt. Vorgestellt wird er im artclub durch die sehr ungewöhnliche und engagierte Ausstellung "10 Blocks in Brooklyn" des Kölner Künstlers G.M. ANDERS, (Ausstellung 8. bis 23.11.08) der seit Jahren zwischen Köln und New York pendelt und dort in der freien Kunstszene lebt. Dort lernte er PINTO kennen, war von seiner Kunst und seinem Schicksal beeindruckt und folgte ihm mit der Kamera durch seinen Lebensraum am Rande der Gesellschaft. PINTO ist quasi immer in stressiger Fluchtstellung; wird er von der Polizei kontrolliert oder aufgegriffen, wird er sofort abgeschoben.
In den USA existieren allerdings sogenannte "Begabten-Visa" für Menschen, die in speziellen Bereichen sehr begabt sind, dazu zählt auch der Bereich Bildende Kunst. Wer ein solches Visa erhält, darf sich fortan legal und offiziell anerkannt in den USA aufhalten und damit ein menschenwürdiges Dasein führen. Zwar stellt PINTO regelmäßig in New York aus, meistens im Untergrund, aber das wird von den amerikanischen Behörden nicht sonderlich beachtet. Eine Ausstellung in Europa würde den Behörden allerdings sehr stark auffallen und sie würden sich den Fall dann etwas genauer betrachten, dachte sich G.M. ANDERS - noch keine Garantie für das Begabten-Visa, aber ein erster und wichtiger Schritt - bei dem wir alle aktiv mithelfen können!
G.M. ANDERS präsentiert in seiner Ausstellung eine Art Foto-Reportage und stellt ein skizzenhaftes Portrait von J. CARLOS PINTO her, zeigt Texte, Großkopien, s/w-Fotos von seinem Lebensumfeld und Alltag - und kleinere herausgeschmuggelte Original-Bilder. In diesen lässt sich unschwer und eindeutig erkennen, dass PINTO ein sehr begabter Künstler ist. G.M. ANDERS nutzt seine eigene Einzelausstellung als politisches Instrument, um J. CARLOS PINTO und seiner Familie zu einem Begabten-Visa und einem menschenwürdigen Leben zu verhelfen - ein sehr seltener und ungewöhnlicher Aspekt in der bildenden Kunst, politisches Engagement ist dort auf dem Rückzug, weil Kunst nichts bewirkt. Vielleicht haben wir mit dieser Aktion die einmalige Möglichkeit, das Gegenteil zu beweisen: Je mehr Öffentlichkeit und Unterstützung PINTO erfährt, desto umfangreicher sind die Unterlagen die bei den amerikanischen Behörden eingereicht werden können und dort seine Möglichkeiten vergrössern, das Begabten-Visa zu erhalten.
Wer dies schriftlich und namentlich unterstützen will sendet eine Mail an G.M.Anders:mail@andersview.com
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